Seit er 1977 die Verantwortung für die Weinproduktion der „Michealer“ – wie er sie nennt – übernommen hat, ist der Qualitätsstandard der Weine ständig gewachsen, bis hin zu jenem sagenhaften Jahr 1997, in dem die führende italienische Weinfachzeitschrift „Il Gambero Rosso“ Hans Terzer zu einen der 10 wichtigsten Winemaker der Welt gekürt hat. Drei Jahre später, 2000, wurde "seiner Kellerei" dann der Titel „Cantina dell'anno“ (Italienische Kellerei des Jahres) verliehen. Dazwischen liegen lange Jahre harter Überzeugungsarbeit, unzählige Arbeitsstunden, Experimente und bedingungslose Passion für den Wein, der für den charismatischen Kellermeister immer noch der beste Freund “jeder philosophischen Unterhaltung“ bleibt.
Hans Terzers Hauptaugenmerk gilt in erster Linie den Weißweinen. In wenigen Jahren hat er es geschafft, mit seinem Weißburgunder, seinem Pinot Grigio, seinem Sauvignon, seinem Chardonnay und seinem Gewürztraminer zur absoluten Weißweinspitze Italiens vorzudringen. Reintönigkeit, ein schönes Säurespiel und vor allem Harmonie sind die wesentlichen Merkmale seiner unverwechselbaren Handschrift. In der Linie Sanct Valentin haben diese Weißweine ihre Vollendung gefunden.
Der Blauburgunder, der Cabernet Sauvignon, der Lagrein und der Merlot sind inzwischen ebenfalls zur Sanct Valentin Linie gestoßen und zeigen, dass Hans Terzer sein Handwerk auch bei Südtirols großen Rotweinen ausgezeichnet versteht.
Hans Terzers Pioniergeist und seiner Kreativität ist es zu verdanken, dass die Kellerei St. Michael Eppan als eine der ersten mit dem Ausbau der Weine in Barrique begonnen hat.
Der gezielt eingesetzte biologische Säureabbau bei Weißweinen zählt zu einer der weiteren Errungenschaften seiner Kellertechnik.
„Mein Ziel ist es, Weine von höchster konstanter Qualität zu produzieren und zwar nicht nur in homöopathischen Mengen für eine exklusive Schicht von Weintrinkern“, erklärt Hans Terzer in seiner gewohnt überzeugenden Art.
Hans Terzer weiß, was er kann und was er will: „Wir sind noch lange nicht am Ziel. Ich bin überzeugt, dass wir noch sehr viel erreichen können, bei den Rotweinen genauso wie bei unseren Weißweinen.